Sonntag, 11. Dezember 2011

Große Hitze bei Kellerbrand in Berlin

Meiner Meinung nach ist an der Maske (Dräger FPS7000) eine leichte Beschädigung durch Hitze zu erkennen.



Aus dem Einsatzbericht der Berliner Feuerwehr
06.12.2011 21:23 Kellerbrand in Lichtenrade 
Adresse: Groß Ziehthener Straße 57 
Ort: Lichtenrade 
Um 21:23 Uhr rückte die Berliner Feuerwehr zu einem Brand in die Groß Ziehthener Straße 57 aus. Es brannte Müll und Gerümpel im Keller des dortigen fünfgeschossigen Wohngebäudes. Aufgrund erheblicher Wärmeentwicklung wurde die Brandbekämpfung stark erschwert. Insgesamt sechs Bewohner wurden zum Teil über Leitern in Sicherheit gebracht. Zwei Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus transportiert. Alle Wohnungen des Hauses wurden von der Feuerwehr kontrolliert. Darüber hinaus wurde die Gas- und Stromversorgung des Gebäudes abgestellt. Um 22:25 Uhr war Einsatzstelle unter Kontrolle. Eingesetzt wurden ein C-Strahlrohr, 24 Atemschutzgeräte, zwei Drucklüfter, eine Wärmebildkamera und ein CO Messgerät. 
Vor Ort: 2 LHF, 1 TLF, 1 DLK, 2 RTW, 1 AB Atemschutz, 1 Führungsfahrzeug Schutz- und Kriminalpolizei, Energieversorger 
Fotos: Feuerwehr-Doku Berlin-Brandenburg

Samstag, 10. Dezember 2011

Fachsymposium Waldbrandbekämpfung Wipfelfeuer 2012

Auch 2012 findet wieder Wipfelfeuer das Fachsymposium zum Thema Waldbrandbekämpfung. Veranstalter ist @fire, ein Verein für Internationalen Katastrophenschutz. Bereits zum vierten Mal findet das Seminar statt. Dieses mal in Hemer im Sauerland in Nordrhein-Westfalen.



Noch bis 16. Januar kann man sich mit 20 % Frühbucher-Rabatt anmelden. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Fachsymposium bei At-Fire.

Indien: Zahlreiche Tote bei Krankenhaus-Brand

http://de.euronews.net/ Dramatische Szenen in der indischen Millionenmetropole Kalkutta. Bei einem Großbrand in einem Krankenhaus kamen mindestens 73 Menschen ums Leben. Nach wie vor seien einige Patienten und Mitarbeiter im brennenden Gebäude eingeschlossen, berichten Medien. Die meisten Opfer seien an Rauchvergiftung gestorben, heißt es. Laut den Behörden begann das Feuer aus bisher ungeklärter Ursache im Keller der Privatklinik aus, giftige Dämpfe breiteten sich im ganzen Gebäude aus.

Großfeuer in Galvanikbetrieb - Großer Messeinsatz als Folge

Neu Wulmstorf (LK Harburg, Niedersachsen). Ein Großfeuer in einer Welldachhalle. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlagen die Flammen schon aus Dach. Rund die Hälfte der 60 x 20 m großen Halle brennt in voller Ausdehnung. Weitere Feuerwehren werden dazu alamiert.


Im Verlauf des Einsatzes stellte sich heraus, dass in der vom Brand betroffenen Lagerhalle diverse stark ätzende und giftige Säuren gelagert waren, darunter Schwefel- und Salpetersäure, zudem war auch Zyankali in der Halle vorhanden.



Es beging ein Einsatz über Wasserwerfer, Wenderohre und Drehleiter. Zum Einsatz kommen außerdem Messkomponenten zum Teil unter Chemikalienschutzanzug (CSA), u.a. von der Berufsfeuerwehr Hamburg.

Den ganzen Einsatzbericht gibt es bei Florian ZuSa.
Bild von www.feuerwehr-lkharburg.de

Gebäudebrand: Ausbreitung quer zur Windrichtung

Im folgenden Video aus der New Yorker Bronx ist sehr gut zu erkennen wie sich ein Gebäudebrand bei starken Wind ausbreitet. Und zwar auf das Nachbarhaus, dass quer zu Windrichtung steht. Sicherlich eine Situation, die man wegen des starken Windes für unwahrscheinlich hält, aber nun scheint es nicht mehr unmöglich. Im Windschatten der Gebäude bilden sich Wirbel die heiße Rauchgase direkt an die Fassade der Gebäude führen und damit massiv für die Ausbreitung des Feuers sorgen.


Donnerstag, 8. Dezember 2011

Pimp my Tanklöschfahrzeug

Dein altes Löschfahrzeug ist Dir zu bieder? Kein Problem!
Wir bei Eastcoast Customs machen aus deiner ausgeluschten Möhre wieder eine total angesagte Karre!

So wie bei diesem Schätzchen hier! Aus einem alten Magirus Deutz 170D11FA wird mit ein wenig Aufwand wieder ein schmuckes Einsatzfahrzeug.
Zur vorhandenen Pumpe und dem Wassertank kommen Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum, viele neue Scheinwerfer, ein Lichtmast, eine amtliche Heckabsicherung mit vielen LEDs und Chromradkappen. Für den Innenraum gibt es ein neues Radio mit einem 10fach-CD-Wechsel.







Mittwoch, 7. Dezember 2011

Gasexplosion einer expandierenden siedenden Flüssigkeit

Die BLEVE (Englische Abkürzung für Boiling Liquid Expanding Vapour Explosion) ist eine Gasexplosion einer expandierenden siedenden Flüssigkeit. BLEVEs können bei geschlossenen Tankbehältern entstehen, welche brennbare flüssige bzw. verflüssigte Substanzen / Substanzgemische enthalten Quelle: Wikipedia zum Thema BLEVE
 Bei Wikipedia sind die Vorgänge im Inneren des Druckbehälters gut beschrieben. Hier im Video wird ein größerer Lagerbehälter mit einer Gasflamme aufgeheizt. Zwischendurch löst das Sicherheitsventil / Überdruckventil aus und lässt Gas aus dem Inneren ins Freie entweichen. Auch wenn das Sicherheitsventil wieder schließt, besteht weiter im Inneren ein hoher Druck. Durch zunehmende Erwärmung des Behälters (Stahl) sinkt allerdings dessen Festigkeit, bis dieser versagt.


Typische Bleve-Ereignisse bei Stahlbehältern treten bei Temperaturen oberhalb von 538°C (sinkende Festigkeit des Stahlbehälters bei zunehmender Temperatur), bei Rest-Füllmengen von 50% und weniger und innerhalb von 8 - 30 Minuten nach Brandausbruch auf. Die Auswirkungen eines solchen BLEVE-Ereignisses sind außerordentlich: Beim Bersten eines mit 1.300 kg flüssigen Propan gefüllten Tanks wurde ein ca. 80 m hoher und ca. 50 m breiter Feuerball beobachtet. Die Trümmer des Tanks flogen bis zu 500 m weit. Quelle: Wikipedia zum Thema BLEVE
Auftreten kann ein BLEVE auch bei kleineren Behälter, als dem im Video gezeigten, so zum Beispiel auch bei Kraftstofftanks von Fahrzeugen mit Gasantrieb.